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09/21/2010

Autozulieferer unter Kostendruck

Studie: Einkäufer befürchten steigende Preise / Bisher kaum Kooperationen

Die Autoindustrie hat zwar wieder schnell Fahrt aufgenommen. Auch die Zulieferer kommen rascher als erwartet aus dem Tal. Doch die Probleme sind damit nicht aus der Welt, wie eine Untersuchung des Kerkhoff Competence Center of Supply Chain Management an der Universität St. Gallen und des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigt. Denn demnach erwarten die deutschen Zulieferer für die nächsten Jahre steigenden Kostendruck: 87 von 100 Einkaufsverantwortlichen mittlerer und großer Unternehmen gehen davon aus, dass die Rohstoffpreise steigen werden. Und 86 Prozent befürchten, dass die Hersteller den Preisdruck der Endkunden an sie weiterreichen. Ferner sehen 84 Prozent weiter steigende Energiepreise.
Der Großteil (84 Prozent) konzentriert sich bereits auf Schwerpunktlieferanten, um über größere Volumina Rabatte herauszuschlagen. Ähnlich viele haben mit ihren Lieferanten nachverhandelt und standardisierte Lieferantenbewertungen eingeführt.

Kooperationen zur Kostensenkung schenken die Zulieferer bisher aber kaum Beachtung. So hat nur knapp ein Fünftel Einkaufskooperationen mit anderen Zulieferern geschlossen, gerade einmal 11 Prozent arbeiten in Transport und Logistik zusammen. „Dieses Ergebnis verwundert“, kommentiert Logistikprofessor Wolfgang Stölzle von der Universität St. Gallen und verweist auf erfolgreiche Kooperationen bei den großen Autoherstellern. Dies scheine bei den Zulieferern noch nicht angekommen zu sein, stellt Stölzle fest.

Interessenten können die vollständigen Studienergebnisse über Christian Pfeiffr beziehen. Er ist erreichbar unter Telefon +49 211 62180610 oder per Mail unter presse@remove-this.kerkhoff-consulting.com.

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